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WAS
SIND BACH-BLÜTEN ?
Bach-Blüten sind Essenzen, die aus den Blüten von ausgesuchten, wild
wachsenden Blumen, Bäumen und Sträuchern auf natürliche Weise hergestellt
werden. Sie wurden von dem englischen Arzt
Edward Bach (1886-1936) entdeckt. Ziel der Bach-Blütentherapie ist eine
seelische Harmonisierung und damit eine größtmögliche individuelle
Entfaltung und Stabilität. In der Folge verbessert sich die körperliche
Widerstandskraft.
Seelisch bedingte körperliche Störungen, akute wie chronische, können
gemildert oder geheilt werden.
WER
WAR EDWARD BACH ?
Nach seinem Medizinstudium übernahm Dr.
Edward Bach die Leitung der Unfallstation am University College Hospital
in London. Es folgten die Assistenz in der bakteriologischen und
immunologischen Abteilung und die Entwicklung von Impfstoffen. Im Alter von
32 bis 36 Jahren arbeitete er im Londoner Homoeopathie Hospital und lernte
dort den „Organon
der Heilkunst“ von Samuel Hahnemann kennen. Mit 34 Jahren eröffnete er
parallel dazu seine eigene Praxis und ein Forschungslabor.
In
diesen Jahren beobachtete er verstärkt einen unmittelbaren, noch ungeklärten
Zusammenhang zwischen psychischen Empfindungen und körperlichen Symptomen.
Mit 44
Jahren beschloss
Edward Bach, seine Londoner Praxis und sein Labor aufzugeben, um sich in
die unberührte Landschaft von Wales zurückzuziehen. Dort widmete er sich dem
Studium der verschiedenen menschlichen Persönlichkeitstypen und seiner Suche
nach einer „noch einfacheren“ Heilmethode.
In den
Folgejahren entdeckte er dann seine 38 Blütenmittel.
KRANKHEITSURSACHEN NACH EDWARD BACH
Nach Edward Bach sind unsere Charakterschwächen unsere eigentlichen
Grundkrankheiten. Für ihn ist z.B. nicht die Volkskrankheit Nr. 1 der
Herzinfarkt oder Krebs, sondern unser Stolz, unsere Grausamkeit und
Unwissenheit, unser Hass und Egoismus, unsere Unsicherheit und Habgier. Für
ihn gibt es zwei wesentliche Ursachen:
1. die Gebote der Seele nicht zu achten und ihnen nicht Folge zu
leisten,
2. gegen die Einheit zu handeln.
Edward Bach: „Krankheit an sich ist wohltätig, denn es ist ihr Zweck, die
Persönlichkeit zum göttlichen Willen der Seele zurückzuführen.“
Er
fand Heilpflanzen, die in ihren Blüten höchste und feinste Heilschwingungen
besitzen und in der Lage sind, das Gemüt zu heilen. Sie stimulieren die
seelischen Selbstheilungskräfte, indem sie unsere positiven Emotionen wie
z.B. Liebe, Mut, Vertrauen, Freude usw. stärken und dadurch eine seelische
Umstimmung oder Reharmonisierung bewirken.
Edward
Bach unterschied zwischen Pflanzen, die körperliche Leiden lindern - dies
sind die meisten unserer offiziellen Arzneipflanzen – und solchen, die auf
einer tieferen Ebene, der Seelenebene, Heilung bringen.
Er
nannte sie Pflanzen „höherer Ordnung“.
Er
wählte bewusst keine Nahrungspflanzen und nur solche wild wachsenden
Pflanzen, deren Blüten keine Giftstoffe enthalten. Dadurch können die
Essenzen in einem scheinbar simplen Prozess - simpel im Vergleich z.B. zum
Dynamisierungsprozess der Homöopathie - mit der Sonnen- bzw. Kochmethode
äußerst schonend hergestellt werden.
Die
Herstellung der Konzentrate ist ein harmonischer Prozess natürlicher
Alchimie, bei dem die Kräfte der vier Elemente zusammenwirken:
- Erde und Luft - um die Pflanze zur Reife zu bringen;
- Sonne oder Feuer - um die Seeleninformation aus dem Pflanzenkörper
freizusetzen;
- Wasser - als Trägersubstanz.
Edward
Bach: „Lasst Euch jedoch nicht durch die Einfachheit der Methode von ihrem
Gebrauch abhalten, denn je weiter Eure Forschungen voranschreiten, um so
mehr wird sich Euch die Einfachheit aller Schöpfung erschließen.“
SIEBEN
FORMEN VON HARMONIESTÖRUNGEN
Edward Bach erkannte sieben grundlegende Harmoniestörungen im Menschen als
Ursache von Krankheitserscheinungen. Er unterschied sieben
Persönlichkeitstypen mit sieben klar identifizierbaren Charakterstrukturen
und Gemütssymptomen. Diese sind:
-
Angst
-
Unsicherheit
-
Mangelndes Interesse für die Gegenwart
-
Einsamkeit
-
Überempfindlichkeit für Einflüsse und Ideen
-
Mutlosigkeit – Verzweiflung
-
Übertriebene Sorge um das Wohl anderer
Edward
Bach ordnete seine 38 Heilpflanzen entsprechend dieser archetypischen sieben
menschlichen Reaktionsmuster ein.
ZUR
VORBEUGUNG GEGEN KRANKHEITEN
Die Bach-Blüten sind wunderbare „Weg“-Begleiter auf unserem ureigenen
spirituellen Weg. Sie können uns in dem Prozess unterstützen, die
menschlichen Tugenden zu entwickeln oder zu vertiefen. Oder sie können uns
in und nach schwierigen Lebensphasen helfen, Selbstvertrauen, Hoffnung,
Glaube, Toleranz, Ausdauer, Gelassenheit o.ä. zu bewahren respektive zurück
zu gewinnen.
Der Heilungsgrundsatz von Edward Bach lautet:
„Behandle den Patienten nach seiner Stimmung und nach seinem Charakter“,
„Kümmere dich nicht um die Krankheit, denke nur an die Lebenseinstellung des
Leidenden“.
Das,
was Seelentherapie ausmacht, basiert auf altem Volkswissen, war intuitiv
schon immer vorhanden:
- „Es ist mir an die Nieren gegangen...“,
- „Mir kommt die Galle hoch...“,
- „Ich habe mein Herzblut gegeben“ etc.
BEI
AKUTEN EBENSO WIE BEI
CHRONISCHEN BESCHWERDEN
Die Bach-Blüten haben sich bei akuten Beschwerden bewährt, wie z.B. Elm bei
jeder Form von Überforderung wie Tennisarm, Muskelkater, beginnende
Erkältung oder Impatiens bei Schmerzen. Bei der Behandlung von chronischen
Beschwerden und lang bestehenden negativen Reaktionsmustern ist eine sehr
differenzierte individuelle Blüten-Mischung von einem erfahrenen
Bach-Blüten-Spezialisten herauszuarbeiten und eine Behandlungsdauer von bis
zu ca. 18 Monate anzusetzen.
Die
Blütenessenzen produzieren keine Nebenwirkungen und Unverträglichkeiten mit
anderen Therapieformen.
Verfasserin:
Lisa Beuermann, Heilpraktikerin und Mediatorin
Ansbacher Strasse 70
10777 Berlin
T 030/213 49 91
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