Die Balneotherapie nutzt die heilsamen
Wirkungen der Inhaltsstoffe des Wasser, wie beispielsweise Kochsalz,
Kohlensäure, Radon, Jod oder Schwefel.
Die Therapie kann in verschiedenen Formen angewandt werden: Bäder,
Moorbäder, Trinkkuren und Inhalationen Sie kann ambulant oder in Kurorten
durchgeführt werden und dient der Rehabilitation nach Krankheit, Unfall oder
Operationen, kann aber auch bei chronischen Krankheiten angewandt werden.
Da der Körper durch den Auftrieb des Wassers
lediglich ein Zehntel seiner Masse wiegt, entlastet das Bad die Muskeln und
Gelenke. Es wirkt blutdrucksenkend und fördert die Durchblutung. Bewegungen,
die unter normalen Umständen Schmerzen verursachen, können im Wasser oft
ohne Probleme vorgenommen werden, was die Mobilität und Beweglichkeit
fördert.
Neben den Inhaltsstoffen der Heilwässer
zeigen auch die weiteren in einer Kur angewandten naturheilkundlichen
Verfahren positive Effekte. Dazu zählen die Bewegungstherapie,
Entspannungsverfahren und eine Umstellung der Ernährung.
Zu gerne genutzten Badezusätzen zählen:
Baldrian bei Nervosität
Eichenrinde bei Hauterkrankungen, Ekzeme, Hand- und Fußschweiß
Eucalyptus bei Erkältungen mit Husten und Heiserkeit
Fichtennadeln bei Nervosität, Schlafstörungen, Muskel- und Gelenkschmerzen
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