Baunscheidtieren

www.heilpraktik.de

 

Das Baunscheidtieren ist ein ausleitendes Heilverfahren, mit dessen Hilfe es zu einer Verbesserung der Durchblutung und zur Ausscheidung von Giftstoffen über die Haut kommt.

Mit Hilfe des Baunscheidtiergerätes wird die Hautoberfläche schmerzlos leicht angeritzt und anschließend die gestichelten Hautpartien mit einem speziellen Öl eingerieben.

Das Öl fördert die Durchblutung und bewirkt ein Ausscheidungsverfahren, das sich etwas später in Form von kleinen, eitrigen Pickeln auf der Haut äußert.

Diese Pickel verschwinden nach rund zwei Wochen von alleine. Nur wenn unfachmännisch zu tief gestichelt wird, kann es zu kleinen Narben kommen. Während sich die Pickel bilden, lassen meist die Beschwerden rasch nach. Die gestichelten Hautstellen fühlen sich für einige Tage warm an, verursachen selbst aber keine neuen Beschwerden.

Entwickelt wurde die Methode von Carl Baunscheidt (1809 - 1873) in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Der Mechanikermeister litt an Rheuma und beobachtete, dass die rheumatischen Schmerzen verschwanden, als er eines Tages von mehreren Mücken gleichzeitig in die Hand gestochen wurde.

Neben dem Baunscheidtiergerät mit einem Nadelkopf gibt es auch ein solches mit einer Nadelrolle, das als Vitralisator bezeichnet wird. Damit kann man die Eindringtiefe der Nadeln durch den Druck regulieren, mit dem man das Gerät über die Haut führt.

Anwendungsgebiete für das Baunscheidtieren sind vor allem:

  • Rheuma
  • Neuralgien
  • Chronische Entzündungen
  • Infektanfälligkeit
  • Funktionelle Magen-Darm-Beschwerden

zur Startseite von www.heilpraktik.de

 
 
 
 
 
 
 

 

 
 
>>> mehr Fachliteratur
 
 
 
 
 

 


 

Fachliteratur

 
 
 

Suche